Non-violence against Hitler - this is one of the best-selling WfGA books. It thus sets a different narrative against the widespread myth that one could not have done anything against Hitler with nonviolent resistance. In fact, there were numerous actions of civil resistance in the countries occupied by Germany: to defend their own identity, to hinder the war machine and to save thousands of Jewish people.
In particular in Denmark, Norway and Bulgaria there were organised nonviolent resistance in large style.
Employment with non-violent resistance in the Nazi era is fascinating and stimulates current resistance actions. This is mainly to be seen in the USA, where the spirit of Danish and Norwegian resistance to Hitler inspires the actions against the Trump regime.
Today, red woolen hats in Minneapolis are a sign of protest against the Trump regime.
The methods of the ICE border protection authority are publicly compared with those of the secret state police during the period of National Socialism. A historical student working in a shop for wool and handcrafts told his boss about the Norwegian wool caps. She produced a knitting instructions and sold them to support the actions against ICE. The idea and history went viral so that in a short time the "Melt the ICE Hats" became a symbol of resistance. At times the red wool was sold out all over Minnesota.
Ten Commandments for Danes" – simple moral instructions that the population asked to oppose the Nazis. "Don’t work for the Nazis. Don't buy in their shops. Don't believe in their propaganda. Protects those who follow them." These commandments came out of control, were written off by hand and glued to walls.
Civil Resistance against ICE
Heute erleben wir in den Vereinigten Staaten einen ähnlichen Widerstand: Nachbarschafts-ICE-Wachen und Gemeindemitglieder versuchen, einen menschlichen Schutzschild zu bilden, um Agenten daran zu hindern, ihre Nachbarn festzunehmen.
Wo die ICE Beamten auftauchen, ertönen Trillerpfeifen. In Geschäften sind sie unerwünscht, in manchen Restaurants werden sie nicht bedient. Vor Hotels, in denen ICE Beamte untergebracht sind, versammeln sich Anwohner*innen zu Demos, um mit Trommeln und Kochtöpfen den ICE Agenten den Schlaf zu rauben. Dies führt dazu, dass Hotels den ICE Beamten die Unterkunft kündigen, um ihre anderen Gäste nicht zu verlieren. Sogar eine ganze Fluggesellschaft weigert sich, ICE Beamte zu transportieren. Wie in den 1940er Jahren in Dänemark bei den „Liederfestivals“, spielt auch beim Widerstand gegen ICE das gemeinsame Singen eine große Rolle. Mehrere Religionsgemeinschaften bieten dafür Raum und unterstützen den Protest aktiv.
Im August 1943 übernahmen die die Nazis die Regierung in Dänemark komplett. Dann wollte die NS-Regierung – ungestört durch von der dänischen Regierung aufrechterhaltenen Schutzmaßnahmen – die 8.000 jüdischen Bürger*innen Dänemarks in Konzentrationslager deportieren. Ein deutscher Diplomat, dessen Gewissen von der moralischen Klarheit um ihn herum berührt wurde, verriet den Plan. Die Dän*innen handelten schnell: bei einer koordinierten Rettung brachten sie über 90 Prozent der dänischen Jud*innen in Sicherheit nach Schweden, das sie willkommen hieß.
Heute schützen amerikanische Bürger*innen Migrant*innen, die vor der Deportation durch ICE Beamte Angst haben müssen.
Sie warnen vor den Patrouillen und bauen ein komplettes alternatives Versorgungssystem auf, damit Migrant*innen nicht beim Einkaufen verhaftet werden. Es gibt Untergrundküchen, Fahrradtransportsysteme mit Essenslieferungen, Kinder werden zum Schulbesuch begleitet. Der Widerstand in den USA geht weit über symbolischen Protest hinaus. Entstanden ist ein komplettes Netzwerk der gegenseitigen Hilfe. Die Bürger*innen der USA praktizieren soziale Verteidigung gegen ihr eigenes Regime.
Die Werkstatt für Gewaltfreie Aktion ist in Deutschland einer der Knotenpunkte, wo solch sinnvolles Know How gesammelt und verbreitet wird. Menschen und Kampagnen, die sich für lebensfreundliche und emanzipative Bewegungen einsetzen, werden von uns unterstützt.



