Kategorie: Infos und Aufrufe

  • Rückblick: Theorien des Wandels – Gesellschaftliche Veränderung verstehen

    Rückblick: Theorien des Wandels – Gesellschaftliche Veränderung verstehen

    [av_two_third first min_height=“ vertical_alignment=“ space=“ row_boxshadow=“ row_boxshadow_color=“ row_boxshadow_width=’10‘ custom_margin=“ margin=’0px‘ mobile_breaking=“ border=“ border_color=“ radius=’0px‘ padding=’0px‘ column_boxshadow=“ column_boxshadow_color=“ column_boxshadow_width=’10‘ background=’bg_color‘ background_color=“ background_gradient_color1=“ background_gradient_color2=“ background_gradient_direction=’vertical‘ src=“ background_position=’top left‘ background_repeat=’no-repeat‘ highlight=“ highlight_size=“ animation=“ link=“ linktarget=“ link_hover=“ title_attr=“ alt_attr=“ mobile_display=“ id=“ custom_class=“ aria_label=“ av_uid=’av-735k1g‘]

    [av_textblock size=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ font_color=“ color=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-kjtukohs‘ admin_preview_bg=“]

    Rückblick:

    Theorien des Wandels – Gesellschaftliche Veränderung verstehen

    Gemeinsam mit Jan Gerber beschäftigte uns am 21. Februar 2023 das Thema „Theorien des Wandels – Gesellschaftliche Veränderung verstehen“. Die Veranstaltung fand zur Seminarreihe „Bewegungen bewegen“ statt, in der wir uns strategisch, bewegungsübergreifend austauschen.

    Theorien des Wandels stellen demnach ein Tool oder eine Methode dar, um Ideen, Gedanken und Ziele zur Veränderung der Realität sichtbar zu machen. Sie können sowohl für komplexe Fragestellungen, aber auch klarere Zielsetzungen angewendet werden. Wobei sowohl der Prozess, die Entstehung als auch das Ergebnis von großer Bedeutung sind. Theorien des Wandels können dabei helfen längerfristig Konflikte zu vermeiden und leere Flecken im eigenen Denken zu erkennen, als auch die Grundlage für hilfreiche Diskussionen innerhalb der eigenen Bewegung zu bieten.

    Mit Hilfe eines praxisnahen Beispiels von Extinction Rebellion konnte Jan Gerber den Kerngedanken und die einzelnen (möglichen) Schritte genauer darstellen. Hier sei zu betonen, dass die einzelnen Schritte verkürzt oder länger aufgeteilt werden können:

    1. Analyse des Problems: Was ist das Problem?
    2. Gewünschter Endzustand / Vision
    3. Ziel: Was ist euer „konkretes“ Ziel? Was wollt ihr erreichen?
    4. Angestrebte Veränderung: Was muss sich verändern, damit das Ziel erreicht wird?
    5. Entscheider*in: Wer hat die Macht diese Veränderung herbeizuführen?
    6. Konkrete Handlungen: Wie könnt ihr die*den Entscheider*in beeinflussen?
    7. Bündnispartner*innen: Wer kann euch helfen, eure Ziele zu erreichen?
    8. Erfolg: Woher wisst ihr, dass ihr gewonnen habt?

    Mehr Informationen zu den Inhalten könnt ihr in der Power Point Präsentation nachlesen.

    Wir bedanken uns bei Jan Gerber für diesen wertvollen Input und an alle Teilnehmende für den sehr anregenden Austausch!
    [/av_textblock]

    [/av_two_third][av_one_third min_height=“ vertical_alignment=’av-align-top‘ space=“ row_boxshadow_color=“ row_boxshadow_width=’10‘ margin=’0px‘ margin_sync=’true‘ mobile_breaking=“ border=’2′ border_color=’#ffffff‘ radius=’0px‘ radius_sync=’true‘ padding=’25px‘ padding_sync=’true‘ column_boxshadow=’aviaTBcolumn_boxshadow‘ column_boxshadow_color=’#b8c1da‘ column_boxshadow_width=’10‘ background=’bg_color‘ background_color=“ background_gradient_color1=“ background_gradient_color2=“ background_gradient_direction=’vertical‘ src=“ attachment=“ attachment_size=“ background_position=’top left‘ background_repeat=’stretch‘ highlight_size=’1.1′ animation=“ link=“ linktarget=“ link_hover=“ title_attr=“ alt_attr=“ mobile_display=“ id=“ custom_class=“ aria_label=“ av_uid=’av-2tbxn‘]
    [av_heading heading=’Kontakt‘ tag=’h3′ link=“ link_target=“ style=’blockquote modern-quote‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=“ margin=“ padding=’10‘ icon_padding=’10‘ color=“ custom_font=“ icon_color=“ show_icon=“ icon=’ue800′ font=“ icon_size=“ custom_class=“ id=“ admin_preview_bg=“ av-desktop-hide=“ av-medium-hide=“ av-small-hide=“ av-mini-hide=“ av-medium-font-size-title=“ av-small-font-size-title=“ av-mini-font-size-title=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ av-medium-font-size-1=“ av-small-font-size-1=“ av-mini-font-size-1=“ av_uid=’av-31ujlu‘][/av_heading]

    [av_textblock size=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ font_color=“ color=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-kh83ofyv‘ admin_preview_bg=“]
    Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden

    Vaubanallee 20
    79100 Freiburg

    Telefon: 0761 79029242 (neu!)
    buero.freiburg@wfga.de
    [/av_textblock]
    [/av_one_third]

  • Rückblick: Kampagnenplanung – Aktionen strategisch denken

    Rückblick: Kampagnenplanung – Aktionen strategisch denken

    [av_two_third first min_height=“ vertical_alignment=“ space=“ row_boxshadow=“ row_boxshadow_color=“ row_boxshadow_width=’10‘ custom_margin=“ margin=’0px‘ mobile_breaking=“ border=“ border_color=“ radius=’0px‘ padding=’0px‘ column_boxshadow=“ column_boxshadow_color=“ column_boxshadow_width=’10‘ background=’bg_color‘ background_color=“ background_gradient_color1=“ background_gradient_color2=“ background_gradient_direction=’vertical‘ src=“ background_position=’top left‘ background_repeat=’no-repeat‘ highlight=“ highlight_size=“ animation=“ link=“ linktarget=“ link_hover=“ title_attr=“ alt_attr=“ mobile_display=“ id=“ custom_class=“ aria_label=“ av_uid=’av-735k1g‘]

    [av_textblock size=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ font_color=“ color=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-kjtukohs‘ admin_preview_bg=“]

    Rückblick:

    Kampagnenplanung- Aktionen strategisch denken

    Gemeinsam mit 20 Teilnehmenden diskutierten wir am 31. Januar 2023 ca. 2 Stunden rund um das Thema Kampagnenplanung und beschäftigten uns mit der Frage, mit welchen Hilfsmitteln Aktionen strategisch geplant werden können.
    Durch einen kurzen Vortrag von Laura Plönnigs bekamen wir einen Einblick in die Unterschiede zwischen unterschiedlichen Kampagnenformen. Aufklärungskampagnen sind hilfreich um Aufmerksamkeit für bestimmte Themen zu schaffen und können besonders auf individueller Ebene Informationen vermitteln und Verhalten ändern. Im Gegensatz hierzu stehen Druckkampagnen, die gesellschaftliche Strukturen und Gesetze verändern wollen. Voraussetzung hierfür sind immer kompetent und stark aufgestellte Strukturen, die mit Hilfe ausreichender Ressourcen Druck auf Entscheidungsträger*innen ausüben können.
    Anhand drei unterschiedlicher Methoden („Vom Ende her denken“, Akteurslandkarte, Aktionszeitstrahl) wurde in Kleingruppen die Kampagne „Tempo 100“, die das allgemeine Tempolimit 100/km durchsetzen möchten, durchdacht.

    Mehr Informationen zum Thema Druckkampagnen und den unterschiedlichen Methoden könnt ihr in der Power Point Präsentation nachlesen.

    Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für den anregenden und inspirierenden Austausch!
    [/av_textblock]

    [/av_two_third][av_one_third min_height=“ vertical_alignment=’av-align-top‘ space=“ row_boxshadow_color=“ row_boxshadow_width=’10‘ margin=’0px‘ margin_sync=’true‘ mobile_breaking=“ border=’2′ border_color=’#ffffff‘ radius=’0px‘ radius_sync=’true‘ padding=’25px‘ padding_sync=’true‘ column_boxshadow=’aviaTBcolumn_boxshadow‘ column_boxshadow_color=’#b8c1da‘ column_boxshadow_width=’10‘ background=’bg_color‘ background_color=“ background_gradient_color1=“ background_gradient_color2=“ background_gradient_direction=’vertical‘ src=“ attachment=“ attachment_size=“ background_position=’top left‘ background_repeat=’stretch‘ highlight_size=’1.1′ animation=“ link=“ linktarget=“ link_hover=“ title_attr=“ alt_attr=“ mobile_display=“ id=“ custom_class=“ aria_label=“ av_uid=’av-2tbxn‘]
    [av_heading heading=’Kontakt‘ tag=’h3′ link=“ link_target=“ style=’blockquote modern-quote‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=“ margin=“ padding=’10‘ icon_padding=’10‘ color=“ custom_font=“ icon_color=“ show_icon=“ icon=’ue800′ font=“ icon_size=“ custom_class=“ id=“ admin_preview_bg=“ av-desktop-hide=“ av-medium-hide=“ av-small-hide=“ av-mini-hide=“ av-medium-font-size-title=“ av-small-font-size-title=“ av-mini-font-size-title=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ av-medium-font-size-1=“ av-small-font-size-1=“ av-mini-font-size-1=“ av_uid=’av-31ujlu‘][/av_heading]

    [av_textblock size=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ font_color=“ color=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-kh83ofyv‘ admin_preview_bg=“]
    Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden

    Vaubanallee 20
    79100 Freiburg

    Telefon: 0761 79029242 (neu!)
    buero.freiburg@wfga.de
    [/av_textblock]
    [/av_one_third]

  • Rückblick: Ab auf die Titelseite – Aktionen für Fotos richtig in Szene setzen

    Rückblick: Ab auf die Titelseite – Aktionen für Fotos richtig in Szene setzen

    [av_two_third first min_height=“ vertical_alignment=“ space=“ row_boxshadow=“ row_boxshadow_color=“ row_boxshadow_width=’10‘ custom_margin=“ margin=’0px‘ mobile_breaking=“ border=“ border_color=“ radius=’0px‘ padding=’0px‘ column_boxshadow=“ column_boxshadow_color=“ column_boxshadow_width=’10‘ background=’bg_color‘ background_color=“ background_gradient_color1=“ background_gradient_color2=“ background_gradient_direction=’vertical‘ src=“ background_position=’top left‘ background_repeat=’no-repeat‘ highlight=“ highlight_size=“ animation=“ link=“ linktarget=“ link_hover=“ title_attr=“ alt_attr=“ mobile_display=“ id=“ custom_class=“ aria_label=“ av_uid=’av-735k1g‘]

    [av_textblock size=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ font_color=“ color=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-kjtukohs‘ admin_preview_bg=“]

    Rückblick:

    Ab auf die Titelseite – Aktionen für Fotos richtig in Szene setzen

    Am 13.Dezember 2022 diskutierten wir mit Joe Pohl, einem gelernten Fotografen, darüber wie Aktionen für Fotos richtig in Szene gesetzt werden können. Zunächst berichtete Joe darüber welche Punkte besonders für Fotograf*innen relevant sind, um gute und ansprechende Fotos von Aktionen machen zu können. Vorab sollte auf jeden Fall ein Gespräch zwischen einer verantwortlichen Person der Aktion und der fotografierenden Person erfolgen.
    So können wichtige Punkte vorab bei einem Briefing besprochen werden:

    • Wer ist die Zielgruppe?
    • Wo und zu welcher Tageszeit findet die Aktion statt?
    • Gibt es Besonderheiten wie z.B. einen Bannerdrop, Bengalos, Reden oder Tänze? Wo könnte hierfür der beste Zugang sein, um ansprechende Bilder machen zu können?
    • Gibt es Risikofaktoren, die auch für die fotografierende Person wichtig sind, sodass sie sich ggf. mit passender Ausrüstung schützen kann?

    Um Aufmerksamkeit für geplante Aktionen in Medien zu erlangen, folgte der Hinweis, direkten Kontakt mit Personen von der Presse aufzunehmen, die bereits Bilder und Artikel von ähnlichen Aktionen veröffentlichten.

    In Kleingruppen erarbeiteten die Teilnehmenden Tipps was bei unterschiedlichen Aktionsformen wie Blockaden, Demonstrationen, Infoständen und kreativen Protesten besonders relevant ist um gute Bilder für die Öffentlichkeit erstellen zu können.

    Wir bedanken uns bei Joe Pohl und allen Teilnehmenden für diesen inspirierenden Austausch!
    [/av_textblock]

    [av_icon_box icon=’ue81f‘ font=’entypo-fontello‘ title=’Tipps für ansprechende und gut sichtbare Aktionen‘ position=’top‘ icon_style=“ boxed=“ font_color=“ custom_title=“ custom_content=“ color=“ custom_bg=“ custom_font=“ custom_border=“ custom_title_size=“ av-medium-font-size-title=“ av-small-font-size-title=“ av-mini-font-size-title=“ custom_content_size=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ heading_tag=“ heading_class=“ link=“ linktarget=“ linkelement=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-lbqg3bzh‘ admin_preview_bg=“]

    • Klare Message durch sichtbare Banner
    • Fotografisch ansprechende Location
    • Optimale Tageszeit für gutes Licht
    • Große Menschenmengen (sind auch für die Presse reizvoller)
    • Wiedererkennungsmerkmale (wie z.B. ein Logo oder ansprechende Farben)
    • Bauten und Konstruktionen
    • Möglichkeit einer erhöhten Position, um so Bilder mit mehr Wirkkraft erstellen zu können

    [/av_icon_box]

    [av_textblock size=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ font_color=“ color=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-lbqg9aa5′ admin_preview_bg=“]
    In der Power Point Präsentation findet ihr Beispiele für gelungene Bilder. Es sind auch Fotos abgebildet, die aufgrund unterschiedlicher, beschriebener Faktoren nicht optimal gelungen sind. Die Präsentation findet ihr hier als PDF Datei:
    [/av_textblock]

    [av_image src=’https://wfga.de/wp-content/uploads/2022/12/AB-AUF-DIE-TITELSEITE-2022-Bild-1500×630.jpg‘ attachment=’3253′ attachment_size=’featured_large‘ copyright=“ caption=“ styling=“ align=’center‘ font_size=“ overlay_opacity=’0.4′ overlay_color=’#000000′ overlay_text_color=’#ffffff‘ animation=’no-animation‘ hover=“ appearance=“ link=’manually,https://wfga.de/wp-content/uploads/2022/12/AB-AUF-DIE-TITELSEITE-2022.pdf‘ target=’_blank‘ title_attr=“ alt_attr=“ lazy_loading=’disabled‘ id=“ custom_class=“ av_element_hidden_in_editor=’0′ av_uid=’av-lbql2fyy‘ admin_preview_bg=“][/av_image]

    [/av_two_third][av_one_third min_height=“ vertical_alignment=’av-align-top‘ space=“ row_boxshadow_color=“ row_boxshadow_width=’10‘ margin=’0px‘ margin_sync=’true‘ mobile_breaking=“ border=’2′ border_color=’#ffffff‘ radius=’0px‘ radius_sync=’true‘ padding=’25px‘ padding_sync=’true‘ column_boxshadow=’aviaTBcolumn_boxshadow‘ column_boxshadow_color=’#b8c1da‘ column_boxshadow_width=’10‘ background=’bg_color‘ background_color=“ background_gradient_color1=“ background_gradient_color2=“ background_gradient_direction=’vertical‘ src=“ attachment=“ attachment_size=“ background_position=’top left‘ background_repeat=’stretch‘ highlight_size=’1.1′ animation=“ link=“ linktarget=“ link_hover=“ title_attr=“ alt_attr=“ mobile_display=“ id=“ custom_class=“ aria_label=“ av_uid=’av-2tbxn‘]
    [av_heading heading=’Kontakt‘ tag=’h3′ link=“ link_target=“ style=’blockquote modern-quote‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=“ margin=“ padding=’10‘ icon_padding=’10‘ color=“ custom_font=“ icon_color=“ show_icon=“ icon=’ue800′ font=“ icon_size=“ custom_class=“ id=“ admin_preview_bg=“ av-desktop-hide=“ av-medium-hide=“ av-small-hide=“ av-mini-hide=“ av-medium-font-size-title=“ av-small-font-size-title=“ av-mini-font-size-title=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ av-medium-font-size-1=“ av-small-font-size-1=“ av-mini-font-size-1=“ av_uid=’av-31ujlu‘][/av_heading]

    [av_textblock size=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ font_color=“ color=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-kh83ofyv‘ admin_preview_bg=“]
    Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden

    Vaubanallee 20
    79100 Freiburg

    Telefon: 0761 79029242 (neu!)
    buero.freiburg@wfga.de
    [/av_textblock]
    [/av_one_third]

  • Rückblick: Anti-Atom-Warnblockade „Runterfahren“ in Neckarwestheim

    Rückblick: Anti-Atom-Warnblockade „Runterfahren“ in Neckarwestheim

    [av_two_third first min_height=“ vertical_alignment=“ space=“ row_boxshadow=“ row_boxshadow_color=“ row_boxshadow_width=’10‘ custom_margin=“ margin=’0px‘ mobile_breaking=“ border=“ border_color=“ radius=’0px‘ padding=’0px‘ column_boxshadow=“ column_boxshadow_color=“ column_boxshadow_width=’10‘ background=’bg_color‘ background_color=“ background_gradient_color1=“ background_gradient_color2=“ background_gradient_direction=’vertical‘ src=“ background_position=’top left‘ background_repeat=’no-repeat‘ highlight=“ highlight_size=“ animation=“ link=“ linktarget=“ link_hover=“ title_attr=“ alt_attr=“ mobile_display=“ id=“ custom_class=“ aria_label=“ av_uid=’av-735k1g‘]
    [av_image src=’https://wfga.de/wp-content/uploads/2022/12/photo_2022-11-26_19-02-28-2-1030×773.jpg‘ attachment=’3178′ attachment_size=’large‘ copyright=“ caption=“ styling=“ align=’center‘ font_size=“ overlay_opacity=’0.4′ overlay_color=’#000000′ overlay_text_color=’#ffffff‘ animation=’no-animation‘ hover=“ appearance=“ link=“ target=“ title_attr=“ alt_attr=“ lazy_loading=’disabled‘ id=“ custom_class=“ av_element_hidden_in_editor=’0′ av_uid=’av-lb54g3za‘ admin_preview_bg=“]
    Werkstatt-Mitglieder in der Blockade
    [/av_image]

    [av_hr class=’invisible‘ icon_select=’yes‘ icon=’ue808′ font=’entypo-fontello‘ position=’center‘ shadow=’no-shadow‘ height=’30‘ custom_border=’av-border-thin‘ custom_width=’50px‘ custom_margin_top=’30px‘ custom_margin_bottom=’30px‘ custom_border_color=“ custom_icon_color=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-ku84oh3d‘ admin_preview_bg=“]

    [av_textblock size=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ font_color=“ color=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-kjtukohs‘ admin_preview_bg=“]

    Bericht:

    Anti-Atom-Aktion: Warnblockade „Runterfahren“ am AKW Neckarwestheim

    Rund 100 Menschen blockierten am Samstag, 26. November das Haupttor des Atomkraftwerks Neckarwestheim. Die Aktiven der Kampagne „Runterfahren“ setzten dabei ein deutliches Zeichen gegen den Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke. Zudem kündigen sie weitere Aktionen Zivilen Ungehorsams für den Fall an, dass Anfang des nächsten Jahres langfristige Laufzeitverlängerungen diskutiert werden sollten. Trotz hoher Polizeipräsenz verlief die Blockade friedlich und wurde begleitet von Musik, unter anderem durch die „Lebenslaute“. Nach zwei Stunden lösten die Aktiven die Warnblockade freiwillig auf.

    Der Bundestag hatte am 11. November längeren AKW-Laufzeiten zugestimmt. Die drei Atomkraftwerke Neckarwestheim, Isar II und Emsland sollen noch bis zum 15.4.2023 weiter betrieben werden. Die Sitzblockade vor dem AKW Neckarwestheim ist eingebettet in eine breitere Kampagne gegen den Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke.

    Obwohl es sich vor allem um eine sogenannte „Warnblockade“ symbolischer Art handelte, wurde der Betrieb des laufenden Atomkraftwerks durch die Sitzblockade teilweise gestört, da Mitarbeiter*innen und Materiallieferungen nicht wie üblich das Haupttor passieren konnten, sondern einen Umweg über Nebentore machen mussten. Dabei kam es aber nicht zu sicherheitsrelevanten Einschränkungen. Die Aktion wurde im Vorfeld angekündigt. Die Kampagne Runterfahren setzt sich aus Aktivist*innen der Anti-Atom- und Klimagerechtigkeitsbewegung zusammen. Als Werkstatt unterstützen wir mit Moderation und Trainings die Vorbereitungvor Ort. Rund um die Sitzblockade gibt es verschiedene Solidaritätsaktionen im Umfeld des AKW Neckarwestheim, unter anderem eine Mahnwache der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt.

    Mehr Infos unter http://www.runterfahren.org
    [/av_textblock]
    [/av_two_third]

    [av_one_third min_height=“ vertical_alignment=’av-align-top‘ space=“ row_boxshadow_color=“ row_boxshadow_width=’10‘ margin=’0px‘ margin_sync=’true‘ mobile_breaking=“ border=’2′ border_color=’#ffffff‘ radius=’0px‘ radius_sync=’true‘ padding=’25px‘ padding_sync=’true‘ column_boxshadow=’aviaTBcolumn_boxshadow‘ column_boxshadow_color=’#b8c1da‘ column_boxshadow_width=’10‘ background=’bg_color‘ background_color=“ background_gradient_color1=“ background_gradient_color2=“ background_gradient_direction=’vertical‘ src=“ attachment=“ attachment_size=“ background_position=’top left‘ background_repeat=’stretch‘ highlight_size=’1.1′ animation=“ link=“ linktarget=“ link_hover=“ title_attr=“ alt_attr=“ mobile_display=“ id=“ custom_class=“ aria_label=“ av_uid=’av-2tbxn‘]

    [av_heading heading=’Kontakt‘ tag=’h3′ link=“ link_target=“ style=’blockquote modern-quote‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=“ margin=“ padding=’10‘ icon_padding=’10‘ color=“ custom_font=“ icon_color=“ show_icon=“ icon=’ue800′ font=“ icon_size=“ custom_class=“ id=“ admin_preview_bg=“ av-desktop-hide=“ av-medium-hide=“ av-small-hide=“ av-mini-hide=“ av-medium-font-size-title=“ av-small-font-size-title=“ av-mini-font-size-title=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ av-medium-font-size-1=“ av-small-font-size-1=“ av-mini-font-size-1=“ av_uid=’av-1vvwug‘][/av_heading]

    [av_textblock size=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ font_color=“ color=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-kh83ofyv‘ admin_preview_bg=“]
    Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden

    Vaubanallee 20
    79100 Freiburg

    Telefon: 0761 79029242 (neu!)
    buero.freiburg@wfga.de
    [/av_textblock]

    [/av_one_third][av_slideshow size=’no scaling‘ control_layout=’av-control-default‘ conditional_play=“ animation=’slide‘ transition_speed=“ autoplay=’true‘ interval=’5′ lazy_loading=’disabled‘ alb_description=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-ku6rjzdl‘]
    [av_slide slide_type=’image‘ id=’3179′ video=’https://‘ mobile_image=“ fallback_link=’https://‘ title=“ video_ratio=’16:9′ av-medium-font-size-title=“ av-small-font-size-title=“ av-mini-font-size-title=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ heading_tag=“ heading_class=“ link_apply=“ link=’lightbox‘ link_target=“ video_autoplay=“ video_controls=“ video_mute=“ video_loop=“ av_uid=’av-6yompk‘]
    Quelle: Moritz Heck
    [/av_slide]
    [av_slide slide_type=’image‘ id=’3180′ video=’https://‘ mobile_image=“ fallback_link=’https://‘ title=“ video_ratio=’16:9′ av-medium-font-size-title=“ av-small-font-size-title=“ av-mini-font-size-title=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ heading_tag=“ heading_class=“ link_apply=“ link=’lightbox‘ link_target=“ av_uid=’av-5pwu0o‘]
    Quelle: Moritz Heck
    [/av_slide]
    [av_slide slide_type=’image‘ id=’3182′ video=’https://‘ mobile_image=“ fallback_link=’https://‘ title=“ video_ratio=’16:9′ av-medium-font-size-title=“ av-small-font-size-title=“ av-mini-font-size-title=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ heading_tag=“ heading_class=“ link_apply=“ link=’lightbox‘ link_target=“ av_uid=’av-cp12g‘]
    Quelle: Moritz Heck
    [/av_slide]
    [av_slide slide_type=’image‘ id=’3183′ video=’https://‘ mobile_image=“ fallback_link=’https://‘ title=“ video_ratio=’16:9′ av-medium-font-size-title=“ av-small-font-size-title=“ av-mini-font-size-title=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ heading_tag=“ heading_class=“ link_apply=“ link=’lightbox‘ link_target=“ av_uid=’av-282860′]
    Quelle: Moritz Heck
    [/av_slide]
    [/av_slideshow]

  • Rückblick: Intersektional gedacht – aber wie?

    Rückblick: Intersektional gedacht – aber wie?

    Rückblick:

    Intersektional gedacht – aber wie?

    von Jessica Rabi Aboubakari

    Rassismus wirkt sich in unterschiedlicher Weise auf unsere zwischenmenschlichen Beziehungen aus und prägt uns ebenfalls unterschiedlich durch vorgelebte Werte, Bilder, Stereotype und soziale Praktiken unserer Gesellschaft, die wir internalisieren. So beschreibt der peruianische Soziologe Aníbal Quijano Obregó mit dem Blick auf die lateinamerikanische Gesellschaft, dass sich seit der gewaltvollen Eroberung Amerikas Rassismus „auf allen materiellen und subjektiven Ebenen, Bereichen und Dimensionen der alltäglichen Existenz und auf jeder sozialen Skala [auswirken]“ (Quintero 2013).

    Um diese vorhanden Strukturen vor allem in der Zusammenarbeit in politischen Gruppen, aber auch privat, aufzubrechen, muss eine intensivere Auseinandersetzung mit den eigenen Privilegien stattfinden. Privilegien stellen Kategorien bzw. Zuschreibungen dar, die nicht natürlichen Ursprungs sind und von der Gesellschaft erschaffen wurde (Hesterberg 2021), um z.B. Ausbeutung und Ausgrenzung zu legitimieren (Attia 2013). Privilegien werden uns ohne aktives Handeln zur Verfügung gestellt oder entzogen (Arndt 2021). Als weiße Person bedeutet dies, sich keine Gedanken darüber machen zu müssen aufgrund der eigenen Hautfarbe Wohnungen und Jobs nicht zu bekommen, sich vor physischen oder psychischen rassistischen Attacken schützen zu müssen oder nicht als „fremd“ wahrgenommen zu werden.
    Um genauer zu verstehen wie unterschiedliche Privilegien innerhalb unserer Gesellschaft wirken und die damit einhergehende Komplexität zu verstehen, ist es hilfreich, das Konzept der Intersektionalität mitzudenken.

    Das aus der US-amerikanischen Schwarzen feministischen Bewegung entstandene Konzept der Mehrfachdiskriminierung, sollte damals erklären weshalb Schwarze Frauen nicht dieselben Lebensrealitäten wie weiße Frauen oder Schwarze Männer besitzen. Schon bevor die Juristin Kimberlé Crenshaw den Begriff der intersection (=Kreuzung), also Intersektionalität, prägte, forderten Schwarze Feministinnen wie Sojourner Truth , Audre Lorde oder Barbara Smith und das Combahee River Collective, dass sich verschiedene Diskriminierungsformen überschneiden können und z.B. race, Klasse oder Geschlecht nicht nur einzeln wirken (Kelly 2022). Hier ist also unbedingt zu beachten, dass alle zugeschriebenen, strukturellen Kategorien wie race, Klasse, Geschlecht, gesundheitliches Befinden, Bildung, Alter, … mehrdimensional, also überschneidend, in einer Person wirken und sich darauf auswirken welche Diskriminierungserfahrungen auf welche Art und Weise erlebt werden.

    Crenshaw beschreibt in ihrem TED-Talk „the urgency of intersectionality“ (übersetzt: Die Dringlichkeit von Intersektionalität), dass sofern es keinen Namen für ein Problem gibt das Problem nicht gesehen und somit auch nicht gelöst werden kann.

    Mit dem rassismuskritischen Blick heißt dies wie bereits oben beschrieben zu sehen und zu benennen, das weiße Personen mehr Privilegien genießen und somit bewusst und unbewusst mehr Macht besitzen und ausüben können. Auf aktivistische Gruppen bezogen meint dies z.B. folgende Fragen: Wer wird repräsentiert? Wer hat wie viel Redeanteil? Wer entscheidet am Ende über Beschlüsse? Welche Problematiken werden in den Fokus gestellt?

    Es stellt sich daraus die Frage wie das Problem gelöst werden kann. Wichtig zu verstehen ist, dass Rassismus ein strukturelles Problem ist. Es gibt keinen Leitfaden, nachdem genau das in dieser Reihenfolge befolgt werden muss, um intersektionaler und rassismuskritischer zu handeln. Dennoch sollte es aber die Verantwortung jedes Einzelnen sein, alle persönlichen Ressourcen aufzubringen, um selbst keinen Rassismus zu reproduzieren und offen sein dazuzulernen. Neue Perspektiven anzuerkennen und sich selbst ständig kritisch zu reflektieren.

    Dies kann z.B. passieren, indem an Workshops teilgenommen wird, Räume aufgesucht werden, um sich darüber auszutauschen und zu lernen. Indem Bücher wie z.B. Exit Racism von Tupoka Ogette oder Der Weisse Fleck von Mohamed Amjahid gelesen werden, indem genauer beschrieben wird welche strukturellen Probleme dahinter stecken und weshalb sich diese in unser Denken, Fühlen und Handeln verankern. Und indem eine Offenheit gegenüber Kritik besteht, bei der dazugelernt werde kann Diskriminierung nicht zu reproduzieren.

    Den eigenen Rassismus aufzubrechen und intersektionaler mitzudenken, ist ein lebenslanger Prozess, der unabdingbar für eine wirklich gerechte Gesellschaft ist.

  • Rückblick: Workshops zum Thema „Kolonialismus & Klimakrise“

    Rückblick: Workshops zum Thema „Kolonialismus & Klimakrise“

    Rückblick:

    Workshop „Klimakrise dekolonial – Was muss sich ändern?“ 06.11.2022

    von Jessica Rabi Aboubakari

    Am 06.11.2022 fand von 10 – 13 Uhr der Workshop zum Thema „Klimakrise dekolonial – Was muss sich ändern?“. Eingeladen haben wir Dodo und Laura Bechert, die 2021 zusammen mit Shaylı Kartal unter dem BUND Jugend, die Broschüre „Kolonialismus und Klimakrise – Über 500 Jahre Widerstand veröffentlichten.

    Zu Beginn wurde neben der genaueren Einordnung des politischen Begriffs „weiß-sein“ und BIPoC auch die Selbstbezeichnung MAPA (Most Affected People and Areas, übersetzt: am stärksten betroffene Personen und Gebiete) dargelegt. Im Gegensatz zur häufig verwendeten Beschreibung „Menschen des Globalen Südens“ stellt der Begriff MAPA eine selbstgewählte Bezeichnung der betroffenen Personen dar.

    Um heutige Debatten zum Thema Rassismus innerhalb der Klimabewegung und im Umgang mit der Klimakrise genauer einordnen zu können, wurde daher ein Blick auf die Geschichte des Kolonialismus geworfen. Es wurde dargelegt wie ein rassistisches und falsches Darstellen der Geschichte (Bsp. „die Entdeckung Amerikas 1492) ausblendet, dass sowohl Menschen zwanghaft kolonialisiert, versklavt und ermordet wurden und auch Territorien nur mit Hilfe von gewaltsamer Zerstörung des gesamten Ökosystems vollzogen werden konnte.

    Dies konnte nur gerechtfertigt werden, indem durch den Prozess des „Otherings“ weiße Menschen als zivilisiert, gebildet, modern, fortschrittlich und männlich gleichgesetzt wurde und BIPoC als „die Anderen“ und unzivilisiert, wild, emotional und weiblich deklariert wurden.

    So kann deutlich erklärt werden, dass diese kolonialen und rassistischen Gedanken auch heute noch bei Menschen des Globalen Nordens, also auch innerhalb der Klimabewegung internalisiert sind und dazu beitragen, dass MAPA in öffentlichen Diskursen nicht sichtbar gezeigt werden.

    Das wurde vor allem an dem Beispiel von Vanessa Nakate, einer ugandischen Klimaaktivisten deutlich, die als einzige Schwarze Aktivistin aus einem Pressefoto mit ansonsten nur weißen Klimaaktivisten wie Greta Thunberg und Luisa Neubauer raus geschnitten wurde.

    Zu sehen ist dies auch anhand vermeintlich „grüner“ Technologien, wie am Beispiel des Lithium-Abbaus, welches für die Herstellung von wiederaufladbaren Akkus verwendet wird. Die Salzwüste Salar de Uyuni in Bolivien wird zerstört, es werden enorme Mengen an Wasser verschwendet und Abwässer vergiftet, was zu akutem Trinkwassermangel für Menschen, die in diesen Regionen leben, führt. Koloniale Kontinuitäten werden so weitergeführt, indem es für selbstverständlich gehalten wird, sich an den Ressourcen anderer zu bereichern und prekäre Lebensstandards der jeweilig betroffenen Personen in Kauf zu nehmen und zu ignorieren.

    Zentrale Forderungen und Lösungsvorschläge zum Aufbrechen von Kolonialen Kontinuitäten in der Klimabewegung wurden zum Schluss gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert. Neben dem ständigen Reflektieren der eigenen Privilegien, waren hier besonders auch das Teilen der vorhandenen Privilegien als Allys (Übersetzung: Verbündete*r), aber auch dem bewussten Aufmerksammachen von Rassismus in den eigenen aktivistischen Gruppen, als Lösungen gesehen wurden.

    Workshop „Widerstandskämpfe von BIPoC* in der Klimabewegung“

    Am 27.11.2022 fand von 10 -13 Uhr der zweite Workshop zum Thema „Kolonialismus und Klimabewegung“ statt. In diesem BIPoC* only Workshop sollte in einem geschützteren Rahmen über die Folgen des Kolonialismus auf die Klimakrise gesprochen werden, um sich anschließend verschiedene Widerstandskämpfe von Aktivist*innen anzuschauen und dadurch für sich selbst mögliche Handlungsoptionen zu finden.
    Nach dem ersten Blitzlicht, in dem Teilnehmende Assoziationen zum Begriff „Klimagerechtigkeit“ teilen konnten, wurde bereits durch die Begriffsumwandlung zu „KlimaUNgerechtigkeit“ die von Rassismus geprägte Klimabewegung deutlich.
    Durch einen Input Vortrag der beiden referierenden Personen wurde nochmal bewusster wie vorhandene Strukturen Stimmen von MAPA (Most Affected People and Ares, übersetzt: am stärksten betroffene Personen und Gebiete) ausschließen.

    Laut einer Studie von Carbon Brief, die die zwischen 2016 bis 2020 meisten zitierten wissenschaftlichen Artikel im Bereich Klima untersuchten, sind weniger als 1% auf dem afrikanischen Kontinent lokalisiert, wohingegen mehr als 75% in Europa oder Nord-Amerika leben. Unter diesen 100 Artikeln befinden sich außerdem nur 12 Verfasserinnen.
    „Unheard but not voiceless (übersetzt: Ungehört, aber nicht ohne Stimme)“ heißt es also treffend. Gleichzeitig werden innerhalb der weißen Klimabewegung Perspektiven von MAPA häufig instrumentalisiert und durch eigene Fantasien und dem geglaubten Naturverständnis, den MAPA vermeintlich hätten, verwechselt. So führt das wieder zu einer eurozentrischen fremdbestimmten Perspektive.

    Die Forderung von den Teilnehmenden, aber auch vielen weiteren BIPoC*s sowohl in der Diaspora, als auch im Globalen Süden lautet also wirklich zuhören, die eigenen Privilegien und das bisherige Vorgehen der Klimabewegung hinterfragen und MAPA und BIPoC zu richtiger Klimagerechtigkeit unterstützen.

    Hier sind vier Klimaaktivist*innen, die du auch kennen solltest:

    • Alaa Abd El-Fattah (britisch-ägyptischer Aktivist, Blogger und Journalist), der seit 2014 aufgrund der angeblichen Verbreitung von Fake News in Ägypten im Gefängnis sitzt. Er kämpft auch aus der Haft weiterhin für mehr Demokratie.
    • Francia Márquez wurde am 19.06.2022 erste afrokulumbianische Vizepräsidentin in Kolumbien. Sie setzt sich aktivistisch für Umwelt- und Landrecht für afrokolumbianische Menschen ein und wurde 2018 mit dem Goldman Environmental Prize ausgezeichnet.
    • Elizabeth Wanjiru Wathuti ist Gründerin der Green Generation Inititative in Kenia, die neben dem Pflanzen von Bäumen auch eine sichere Nahrungsmittelversorgung fördern.
    • Mitzy Violeta Corés Guzmán ist Teil des Netzwerks „Futuros Indígenas“. Sie setzt sich unter anderem für das Wiederherstellen von verdrängten Sprachen und zerstörtem Wissen indigener Völker ein. 2022 gewann sie den Global Citizen Price.

    Wir bedanken uns bei Laura und Dodo, sowie allen Teilnehmenden für einen interessante und lehrreichen Austausch!

    Hier findet ihr die Webversion der Broschüre „Kolonialismus und Klimakrise. Über 500 Jahre Widerstand“.

  • Ukrainischer Widerstand im Angesicht des Krieges – Studie

    Ukrainischer Widerstand im Angesicht des Krieges – Studie

    [av_one_full first min_height=“ vertical_alignment=“ space=“ row_boxshadow=“ row_boxshadow_color=“ row_boxshadow_width=’10‘ custom_margin=“ margin=’0px‘ mobile_breaking=“ border=“ border_color=“ radius=’0px‘ padding=’0px‘ column_boxshadow=“ column_boxshadow_color=“ column_boxshadow_width=’10‘ background=’bg_color‘ background_color=“ background_gradient_color1=“ background_gradient_color2=“ background_gradient_direction=’vertical‘ src=“ background_position=’top left‘ background_repeat=’no-repeat‘ highlight=“ highlight_size=“ animation=“ link=“ linktarget=“ link_hover=“ title_attr=“ alt_attr=“ mobile_display=“ id=“ custom_class=“ aria_label=“ av_uid=“]

    [av_textblock size=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ font_color=“ color=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-lbqjykyu‘ admin_preview_bg=“]

    Ukrainischer Widerstand im Angesichts des Krieges: Studie

    Für die Studie „Ukrainian Resistance in the face of war“ (dt: Ukrainischer Widerstand im Angesichts des Krieges) analysierte Felip Daza Sierra im Rahmen eines Projektes des International Catalan Institute for Peace (ICIP) und des International Institute for Nonviolent Action (Novact) 235 gewaltfreie Aktionen und führte 55 Interviews mit ukrainischen politischen und sozialen Entscheidungsträger*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen durch.

    Den Bericht auf deutsch könnt ihr hier lesen.

    Den Bericht auf englisch findet ihr hier.
    [/av_textblock]

    [/av_one_full]

  • Rückblick: Seminarwoche von „laut & friedlich“

    Rückblick: Seminarwoche von „laut & friedlich“

    [av_two_third first min_height=“ vertical_alignment=“ space=“ row_boxshadow=“ row_boxshadow_color=“ row_boxshadow_width=’10‘ custom_margin=“ margin=’0px‘ mobile_breaking=“ border=“ border_color=“ radius=’0px‘ padding=’0px‘ column_boxshadow=“ column_boxshadow_color=“ column_boxshadow_width=’10‘ background=’bg_color‘ background_color=“ background_gradient_color1=“ background_gradient_color2=“ background_gradient_direction=’vertical‘ src=“ background_position=’top left‘ background_repeat=’no-repeat‘ highlight=“ highlight_size=“ animation=“ link=“ linktarget=“ link_hover=“ title_attr=“ alt_attr=“ mobile_display=“ id=“ custom_class=“ aria_label=“ av_uid=’av-735k1g‘]

    [av_image src=’https://wfga.de/wp-content/uploads/2022/10/seminarwoche-lautundfriedlich-1030×687.jpg‘ attachment=’3088′ attachment_size=’large‘ copyright=“ caption=“ styling=“ align=’center‘ font_size=“ overlay_opacity=’0.4′ overlay_color=’#000000′ overlay_text_color=’#ffffff‘ animation=’no-animation‘ hover=“ appearance=“ link=“ target=“ title_attr=“ alt_attr=“ lazy_loading=’disabled‘ id=“ custom_class=“ av_element_hidden_in_editor=’0′ av_uid=’av-ku6rvm91′ admin_preview_bg=“][/av_image]

    [av_hr class=’invisible‘ icon_select=’yes‘ icon=’ue808′ font=’entypo-fontello‘ position=’center‘ shadow=’no-shadow‘ height=’30‘ custom_border=’av-border-thin‘ custom_width=’50px‘ custom_margin_top=’30px‘ custom_margin_bottom=’30px‘ custom_border_color=“ custom_icon_color=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-ku84oh3d‘ admin_preview_bg=“]

    [av_textblock size=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ font_color=“ color=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-kjtukohs‘ admin_preview_bg=“]

    Rückblick:

    Seminarwoche von „laut & friedlich“

    von Anna Kusche

    Wie kann ich mich in einer Welt voller Gewalt, Krisen und Ausbeutung friedlich für Veränderung und Gerechtigkeit einsetzen? Das ist sicher eine Frage, die viele verschiedene Menschen und Gruppen beschäftigt. Eine kleine Gruppe junger Menschen begaben sich im Rahmen der Seminarwoche „laut & friedlich“ Mitte September auf die Suche nach Antworten.
    Im Spannungsfeld zwischen friedlichem Engagement und dem Wunsch laut und sichtbar zu sein, suchten wir gemeinsam nach Möglichkeiten ins Handeln zu kommen. In einem Seminarhaus außerhalb von Stuttgart näherten wir uns dem Thema zunächst auf zwischenmenschlicher Ebene und beschäftigten uns mit gewaltfreier Kommunikation und konstruktiver Konfliktbearbeitung. Im Laufe der Woche widmeten wir uns dann den gesellschaftlichen Dimensionen der Gewaltfreiheit, lernten über Kampagnenplanung, diskutierten über den Begriff der Gewaltfreiheit und sammelten unterschiedliche Aktionsformen. Spätestens hier wurde klar -die eine Antwort, die gibt es nicht. Aber in der Vielfalt der Sichtweisen und Aktionsformen liegt unsere Kraft.
    Auch als Gruppe konnten wir von unseren Unterschieden lernen. Die Teilnehmenden brachten unterschiedlichste Vorerfahrungen und waren in unterschiedlichen sozialen und ökologischen Themen aktiv. In einem Privilegiencheck tauschten wir uns zu unterschiedlichen gesellschaftlichen Positionen und damit verbundenen Erfahrungen aus. Nicht nur in den Workshops, auch bei Spaziergängen und Lagerfeuer oder beim Abendbrot entstanden zahlreiche Diskussionen, Anregungen, gegenseitiger Austausch und Raum zum Lachen.
    Ziel der Woche war neben dem Vermitteln von Grundlagenwissen zum gewaltfreien Engagement und der persönlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen auch das Entwerfen eines Projektentwurfes. Im Anschluss an die Woche gibt es dadurch die Möglichkeit das Gelernte direkt im eigenen Kontext anzuwenden und zur*zum Multiplikator*in zu werden.
    Wir haben als Seminarleitung, Referent*innen und Organisator*innen viel von- und miteinander gelernt und freuen uns auf weitere ähnliche Projekte!
    [/av_textblock]

    [/av_two_third][av_one_third min_height=“ vertical_alignment=’av-align-top‘ space=“ row_boxshadow_color=“ row_boxshadow_width=’10‘ margin=’0px‘ margin_sync=’true‘ mobile_breaking=“ border=’2′ border_color=’#ffffff‘ radius=’0px‘ radius_sync=’true‘ padding=’25px‘ padding_sync=’true‘ column_boxshadow=’aviaTBcolumn_boxshadow‘ column_boxshadow_color=’#b8c1da‘ column_boxshadow_width=’10‘ background=’bg_color‘ background_color=“ background_gradient_color1=“ background_gradient_color2=“ background_gradient_direction=’vertical‘ src=“ attachment=“ attachment_size=“ background_position=’top left‘ background_repeat=’stretch‘ highlight_size=’1.1′ animation=“ link=“ linktarget=“ link_hover=“ title_attr=“ alt_attr=“ mobile_display=“ id=“ custom_class=“ aria_label=“ av_uid=’av-2tbxn‘]
    [av_heading heading=’Kontakt‘ tag=’h3′ link=“ link_target=“ style=’blockquote modern-quote‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=“ margin=“ padding=’10‘ icon_padding=’10‘ color=“ custom_font=“ icon_color=“ show_icon=“ icon=’ue800′ font=“ icon_size=“ custom_class=“ id=“ admin_preview_bg=“ av-desktop-hide=“ av-medium-hide=“ av-small-hide=“ av-mini-hide=“ av-medium-font-size-title=“ av-small-font-size-title=“ av-mini-font-size-title=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ av-medium-font-size-1=“ av-small-font-size-1=“ av-mini-font-size-1=“ av_uid=’av-2gibtg‘][/av_heading]

    [av_textblock size=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ font_color=“ color=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-kh83ofyv‘ admin_preview_bg=“]
    Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden

    Vaubanallee 20
    79100 Freiburg

    Telefon: 0761 43284
    buero.freiburg@wfga.de
    [/av_textblock]
    [/av_one_third]

    [av_textblock size=“ av-medium-font-size=“ av-small-font-size=“ av-mini-font-size=“ font_color=“ color=“ id=“ custom_class=“ av_uid=’av-l9h22b1e‘ admin_preview_bg=“]
    Die Seminarwoche ist Teil des Projektes „laut & friedlich“ (Junges Engagement für eine gewaltfreie Welt), das von der Deutschen Postcode Lotterie gefördert wird.
    [/av_textblock]

DeutschdeDeutschDeutsch