Kategorie: Infos und Aufrufe

  • Stellenanzeige: Wir suchen eine*n Geschäftsführer*in und Bewegungsarbeiter*in

    Wir von der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion bzw. dem Trägerverein Gewaltfrei Leben Lernen e.V. suchen zum 1. April 2026,

    einen Geschäftsführerin und Bewegungsarbeiter*in in Teilzeit (50%) (m/w/d)

    in unserem Büro in Heidelberg (bevorzugt) oder Freiburg, vorerst befristet für zwei Jahre. Bewirb dich bis zum 28. Februar.

  • Es geht weiter mit Campa-Peace!

    Die achte Staffel Campa-Peace läuft ab Mai 2026. Programm, FAQ und weitere Infos findest du unter wfga.de/campa-peace

  • Werkstatt goes: System Change Camp!

    Werkstatt goes: System Change Camp!

    14.-26.08.2025

    Das System Change Camp ist ein selbstorganisiertes Camp mit dem Ziel einen bewegungsübergreifenden Bildungs-, Austausch- und Vernetzungsraum zu schaffen. In diesem Jahr wollen wir mit dem Motto „Geschichte ist Machbar – System Change auch“ in die Vergangenheit und Gegenwart von Bewegungen schauen und daraus Perspektiven für die Zukunft entwickeln.

    Dieses Jahr in Frankfurt. Komm auch du vorbei!

  • Werde Friedensmentor*in

    Werde Friedensmentor*in

    Wie können wir Konflikte in unserem Alltag konstruktiv lösen? Wie können wir gesellschaftlich zu einem Miteinander, statt Gegeneinander beitragen? Und was kann ich tun, um zu einer Politik beizutragen, die weniger auf Gewalt oder Militär und mehr auf friedliche Lösungen setzt?

    Mit diesen und weiteren Fragen setzen wir uns in der Ausbildung zur*zum Friedensmentor*in auseinander. Die Ausbildung findet auf deutscher Sprache statt.

    Du lernst …

    • … wie Frieden & Konflikt entsteht & welche Auswirkungen sie haben.
    • … wie Du mit Krisen, Stress & Unsicherheiten umgehen kannst.
    • … wie auf gesellschaftlicher, politischer & internationaler Ebene mit Frieden & Konflikt vorgegangen wird.
    • … praktische Tools, die Du direkt anwenden kannst.
    • … konkrete Möglichkeiten, um zum gemeinschaftlichen Wandel beizutragen.

    Bewirb dich hier: https://eveeno.com/fma_freiburg_2025

    Mehr Infos: https://www.peace4future.de/friedensmentoren/

  • Stellenanzeige: Wir suchen eine*n Fundraiser*in!

    Die Werkstatt sucht eine*n erfahrene*n Fundraiser*in zum Juni 2025.

    Schaue dir jetzt die Anzeige an und bewirb dich bis zum 15.04.!

    https://www.kampajobs.de/job/fundraiserin-teilzeit-33

  • Riesa Widersetzen!

    Riesa Widersetzen!

    AfD Parteitag verhindern – am 11.01.24.

    Bereits bei dem letzten Parteitag der AfD in Essen ist das Widersetzen-Bündnis mit hunderten Menschen aus Freiburg und Umgebung nach Essen gefahren. Dort waren es mit 7000 Menschen, die versucht haben, den Parteitag zu verhindern.

    Mehr Infos zu Widersetzen findet ihr hier: https://widersetzen.com

    Der nächste Bundesparteitag der AfD wurde nun auf den 11.01 verschoben und wird in Riesa stattfinden. Nachdem er nun in so nahe Zukunft gerutscht ist, ist es umso wichtiger, mit vielen Menschen dort hinzufahren, um den Parteitag zu verhindern oder zumindest ein wichtiges Zeichen zu setzen.

    Gerade aus den Klimabündnisse heraus muss ganz viel gegen die AfD und die Rechten Akteur*innen in Deutschland passieren. Denn wenn wir jetzt nicht handeln, wird die Regierung zu rechts und so faschistisch, dass mit Klimaschutz nichts mehr zu reißen ist. Also wenn nicht jetzt wann dann? Lasst und der AfD auch das Leben im Osten so schwer wie möglich machen.

    Mitmachen? Zum Beispiel am 18.12. im Haus der Jugend vorbeischauen.

  • „Zuversicht jetzt“ im Shop erhältlich

    „Zuversicht jetzt“ im Shop erhältlich

    Sara Fromm (Werkstatt Mitarbeiterin und Aktivistin) zu ihrem kürzlich veröffentlichten Buch:


    Klimakrise. Rechtsruck. Aufrüstung. Krise, soweit das Auge reicht. Und es scheint gerade irgendwie alles noch schlimmer zu werden. Als ich letztes Jahr vom Löwenzahn Verlag gefragt wurde, ob ich ein Buch zum Thema „Klimakrise und Arbeit“ schreiben wollen würde dachte ich: Spannendes Thema – aber was es gerade wirklich braucht, ist doch vor allem auch praktisches Handeln um die dringend notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen voranzubringen. Individuelle Konsum- oder Verhaltensänderungen reichen dafür nicht aus. Was wir stattdessen tun brauchen – und die Werkstatt seit 50 Jahren unterstützt – ist politisches Handeln. Gemeinsam zu handeln, uns zu organisieren und uns damit im Endeffekt selbst zu ermächtigen. Und das ganze möglichst strategisch zu tun. Dazu durfte ich während meiner Zeit als Geschäftsführerin bei der Werkstatt aber auch jetzt als freie Mitarbeitende sehr viel lernen. Und deswegen habe ich lieber darüber ein Buch geschrieben, in der Hoffnung, dass es Mut macht und Zuversicht gibt – und Menschen zum Handeln bewegt.

    Wenn wir nichts ändern, ändert sich nichts: Nehmen wir die Dinge (wieder) selbst in die Hand

    „Könnte besser sein”: Das trifft mittlerweile auf so ziemlich alles zu, was in der Welt passiert. Egal, ob es die Ergebnisse von Wahlumfragen sind, die Wahlen selbst oder die neuesten Klimareporte – sicher ist nur, dass alles irgendwie unsicher geworden ist. Also im Grunde eh schon gelaufen? Eben nicht: Jetzt ist es erst recht wichtig, ins Handeln zu kommen. Denn um gehört zu werden, müssen wir laut sein. (Gemeinsamer) Protest kann dabei helfen, dass wir uns stark fühlen und weniger allein – und das lässt uns weitermachen.

    Wir brauchen Handlungsansätze – nicht noch eine Problemanalyse
    Fakt ist: Die Sorge um Klima, Rechtsruck in der Gesellschaft etc. ist mehr als berechtigt. Aber wenn wir uns nur darauf konzentrieren, entsteht schnell der Eindruck, wir müssten alle Probleme im Alleingang lösen. Genauso wichtig wie das Problembewusstsein ist deshalb auch das Vertrauen, dass sich eben doch etwas bewegen kann. Sara Fromm rückt statt der vielen globalen Krisen selbst vor allem Möglichkeiten zur Krisenbewältigung in den Fokus: Wie können wir zivilen Ungehorsam ausüben, uns vernetzen, unsere eigene Rolle finden und dabei solidarisch sein? Und: Was können wir von sozialen Bewegungen aus der Vergangenheit lernen? Beispiele für organisierten Protest, der aktiv eine positive Veränderung vorangetrieben hat, gibt es schließlich viele, darunter die US-Bürgerrechtsbewegung, die Suffragetten oder auch Ni una menos und die ProChoice-Bewegung in Argentinien.

  • Die Werkstatt aktiv gegen den Rechtsruck

    Die Werkstatt aktiv gegen den Rechtsruck

    Die Wahlergebnisse in mehreren Bundesländern sind erschreckend und mit den anstehenden Bundestagswahlen machen sich viele Menschen gerade Sorgen um den Zulauf den rechte Parteien in Deutschland und Europa aktuell erhalten – und deren entsprechende Konsequenzen. Wo über lange Zeit nur kleine antifaschistische Gruppen die Naziszene im Blick hatten, gab es diesen Sommer wieder breite gesellschaftliche Bündnisse.

    Auch als Werkstatt haben wir uns diesen Sommer mit vielen anderen Organisationen zusammen gegen den Rechtsruck stark gemacht. Ob in der Unterstützung frisch organisierter Gruppen, Aktionsvorbereitung zivilem Ungehorsams gegen den AfD Parteitag in Essen, Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen oder dem Stärken von Gruppen gegen Angriffe aus dem rechten Spektrum.

    Wir ollen auch weiterhin und langfristig gegen das Erstarken der Rechten in Deutschland einstehen und soziale Bewegungen darin unterstützen langfristig und nachhaltig aktiv sein zu können – für unsere Utopie der Gewaltfreiheit.

  • Die Werkstatt auf dem Aktionscamp gegen Tesla

    Die Werkstatt auf dem Aktionscamp gegen Tesla

    Warum wir Tesla stoppen müssen?

    • Das Wasser des Trinkwasserschutzgebietes kommt in Teilen Berlins aus dem Hahn. Die Verschmutzung ist vorprogrammiert und nicht mehr rückgängig zu machen, sobald die Produktionsgifte einmal im Boden versickert sind. 
    • Über 100ha Wald sollen in die Hände von Elon Musk gehen und versiegelt werden.
    • Noch mehr Ausbeutung der Arbeiter*innen in Grünheide und den Regionen des Rohstoffabbaus.
    • Ein Weiter-so des Auto-basierten Verkehrs wird Abhängigkeiten über Jahrzehnte schaffen.
    • Der enorme Lithiumbedarf schafft globale Abhängigkeiten und zerstört die Lebensgrundlagen von Menschen in Argentinien, Chile, Kongo und anderswo.

    Das Camp

    Wir haben noch gar nicht angefangen zu campen, da macht Tesla schon in voraus eilendem Gehorsam den Laden dicht. Unser Protest wirkt. Wir schützen Wasser, Arbeiter*innen und Klima weltweit.
    Mit mehreren tausend Menschen haben wir uns auf der Festwiese in Grünheide zusammengetan und bei herrlich warmen Wetter, einem kreativen Workshop- und Kulturprogramm, sowie guter Stimmung ein selbstverwaltetes Camp genossen.

    Die Werkstatt war dabei

    Selbstverständlich war die Werkstatt auch mit dabei. Unsere Trainer*innen haben den anderen Aktivist*innen geholfen sich auf die Aktionen des zivilen Ungehorsam und die Zeit auf dem Camp gut vorzubereiten. Mit Aktionstrainings und Bezugsgruppenfindungstreffen haben wir über 200 Menschen erreicht und ganz aktiv dazu beigetragen, dass wir möglichst lautstark unbd nachhaltig unseren Protest auf die Straße tragen können.

    Die Aktionen

    Der Protest war laut, bunt, ungehorsam und voller Erfolge. Ob im Sitzen, Kleben, Hängend, mit dem Fahrrad, mit dem Rolli oder zu Fuß – die Aktionen waren vielfältig.
    Der ehemalige Flugplatz Neuhardenberg, der Tesla als Lagerort für die Autos dient, die aus der Gigafactory in Grünheide kommen, wurde von circa 200 Aktivist*innen blockiert. Aktivist*innen haben außerdem die Teslas unter dem Motto: „blood on your hands, blood on your cars“ – „Blut an euren Händen, Blut auf euren Autos“ mit roter Farbe beworfen.
    Gleichzeitig gelangten circa 800 Aktivist*innen auf das Gelände der Tesla Gigafactory in Grünheide. Dabei wurden sie von einer Straßenblockade von circa 50 Aktivist*innen unterstützt.
    Weitere Aktivist*innen unterstützten die Aktionen vor Ort mit einem Banner Drop vor dem Tesla Showroom in Berlin. Auch an anderen Orten in Deutschland fanden Aktionen in Solidarität mit den Protesten in Grünheide statt.

    Spenden für das Camp

    Das Wasser Wald Gerechtigkeits-Camp wäre ohne die vielen helfenden Menschen nicht möglich gewesen!

    Doch es müssen auch noch Kosten gedeckt werden, für die Zelte, den Transport, die Technik, das Essen, usw. 
    Das Camp freut sich über jede kleine oder große Spende an:

    KIB e.V.
    IBAN: DE67430609671204187003
    BIC: GENODEM1GLS
    Verwendungszweck: Camp Grünheide


    Teile dieses Texts sind den Veröffentlichungen von Tesla den Hahn Abdrehen und Disrup entnommen. Die Bildrechte liegen bei Disrupt.

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