Trainings und Seminare

Du bist beruflich oder ehrenamtlich im Bereich Frieden, Klimagerechtigkeit, Umwelt, Feminismus oder Antirassismus aktiv und eure Gruppe möchten sich inhaltlich fortbilden, neue Handlungsmöglichkeiten kennenlernen oder eure Handlungsfähigkeit verbessern? Dann nutzt unser Angebot an handlungs-, aktions- und prozessorientierten Trainings und Seminaren.

Setzt euch mit uns in Verbindung und wir stimmen Ablauf, Inhalte und Methoden auf eure spezifischen Bedürfnisse, Themen und Kontexte ab. Sara Fromm steht euch gerne für Rückfragen zur Verfügung und ermittelt gemeinsam mit euch in einem ersten unverbindlichen Gespräch passende Angebote. Workshops können ganz nach eurem Interesse zeitlich zwischen wenigen Stunden und mehreren Tagen variieren. Für Gruppen, die selbst komplett ehrenamtlich aktiv sind und keine finanzielle Mittel zur Verfügung haben, führen wir nach Absprache auch kostenfrei Angebote durch. Sprecht uns einfach an – wir finden gemeinsam eine solidarische Lösung.

Auf Anfrage führen wir Trainings und Seminare zu folgenden Themen durch:

Wie können Gruppen zu einer Entscheidung finden, die alle mittragen können und bei der niemand übergangen oder überstimmt wird? Wie kann ein solcher Prozess aussehen, was gibt es zu beachten und wie kann ich in meiner Gruppe eine solche Entscheidungskultur etablieren? In unseren Seminaren zur Entscheidungsfindung im Konsens erlernt ihr theoretisch und handlungspraktisch Prozesse und Modelle der konsensuale Entscheidungsfindung, um eure Gruppe zu befähigen, in Zukunft Entscheidungen im Konsens treffen zu können.

Wie kann es gelingen mit Konflikten konstruktiv umzugehen und aus ihnen Möglichkeiten für bessere gegenseitige Verständigung und fruchtbare Veränderungen zu schöpfen? In unseren Seminaren zu konstruktiver Konfliktbearbeitung üben wir unterschiedliche Methoden für den gewaltfreien Umgang mit Konflikten im Alltag ein und ergänzen diese mit theoretischen Überlegungen.

Wie kann es gelingen in der deutschen Migrationsgesellschaft Konflikte konstruktiv und gewaltfrei zu bearbeiten, ohne in pauschale Kulturalisierungen von den sogenannten ‘Anderen’ zu verfallen? Was heißt überhaupt “interkulturell”, was ist meine Kultur und wie kann die Verständigung zwischen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen gelingen? Mit diesen oder ähnlichen Fragestellungen beschäftigen wir uns in Workshops zu interkultureller Konfliktbearbeitung und erarbeiten selbstreflexiv neue Handlungsmöglichkeiten.

Ihr arbeitet mit geflüchteten Menschen und in eurer Arbeit stoßt ihr immer wieder auf Konflikte? In unseren Seminaren, speziell zugeschnitten auf diese aktuelle und spezifische Situation, bearbeiten wir Themen wie (interkulturelle) Kommunikation, Umgang mit Konflikten und Unterschieden sowie Umgang mit rassistischen / herabsetzenden Stimmen gegenüber geflüchteten Menschen und ihren Unterstützer*innen.

Konfrontierende Diskriminierungen und Beleidigungen von Menschen im öffentlichen Raum sind aktuell keine Seltenheit. Besonders herausfordernd sind oft die Sprüche, die gegen das eigene Wertempfinden verstoßen. Wie beziehe ich angemessen eigene Position? Wie können wir rechtspopulistischen und rassistischen verbalen Konfrontationen entgegentreten? Was kann ich situativ erreichen? Verschiedene Situationen werden mit experimentellen Methoden ausprobiert, analysiert, reflektiert und eine angemessene Kommunikation entwickelt. Kurze Inputs vermitteln Kommunikationsformen der Neuen Rechten, die Funktion von Vorurteilen sowie das Grundmodell der “Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit”.

Wie kann ich aktiv verändernd in fremdenfeindliche oder rassistische Situationen eingreifen? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es außer wegzuschauen und still zu bleiben? In unseren Trainings zu Zivilcourage werden wir auf der Grundlage von persönlichen Erfahrungen, mit theoretischen Überlegungen, aber vor allem mit praktischen Übungen (u.a. mit der Methode “Forumtheater” nach Augusto Boal) erproben, wie man Zivilcourage in die Praxis umsetzen kann.

Welche Konzeptionen von Gewaltfreiheit haben sich im Lauf der Geschichte entwickelt und wie wurden und werden sie gelebt? Was heißt Gewaltfreiheit für mich und meine Mitmenschen? Welche Methoden gewaltfreier Gesellschaftsveränderung gibt es? Und wie können diese im Alltag, in Gesellschaft und Politik umgesetzt werden? Mit diesen oder ähnlichen Fragenstellungen könnt ihr euch in einem Seminar zur Philosophie und Praxis der Gewaltfreiheit beschäftigen und neue Handlungsmöglichkeiten erkunden.

Im Workshop beschäftigen wir uns mit Gewaltfreier Aktion als eine Form, um politische Konflikte zum Thema zu machen sowie gesellschaftliche Veränderungen voranzubringen. Neben Grundlagen zu Konzept und verschiedenen Motivationen für Gewaltfreiheit schauen wir gemeinsam auf die Ziele Gewaltfreier Aktion, die vielfältigen Aktionsformen und diskutieren die Wirksamkeit von gewaltfreien Aktionen.

(Falls gewünscht, bieten wir Aktionstrainings auch speziell für FLINTA an – *Frauen*, Lesben*, Inter*, Nonbinary*, Trans*- und Agender*-Personen)

Eure Gruppe möchte durch eine Gewaltfreie Aktion wirksam Widerstand leisten, und ihr möchtet eure Erfahrung mit gewaltfreien Widerstandsformen erweitern? Dann setzt euch mit uns in Verbindung und wir unterstützen eure Aktionsgruppe in einem praxisorientierten Aktionstraining darin, eine passende Form des Gewaltfreien Widerstands zu finden oder euch gemeinsam auf die Gewaltfreie Aktion vorzubereiten. Ihr erlernt das Handwerkszeug, um politische Aktionen gewaltfrei durchzuführen und deren politische Wirksamkeit zu steigern.

Beschreibung folgt in Kürze